Das Brauwesen im Grund-Viertel von Luxemburg-Stadt reicht bis ins späte 17. Jahrhundert zurück. Im 1764 wurde eine der Brauereien in der Plaetis-Straße zur Funck-Brauerei, was den Ausgangspunkt dieser Braugeschichte markiert.
Im Jahr 1780 übernahm die Familie Linden eine weitere Brauerei in der Plaetis-Straße. Im Jahr 1808 verband die Heirat zwischen Anne-Catherine Linden und Henri Funck zwei Brauerfamilien, deren Vermächtnis die luxemburgische Bierindustrie über Generationen hinweg prägen sollte.
Im Jahr 1844 erhielt Jean-Baptiste Bofferding die offizielle Genehmigung, im Zentrum von Bascharage eine Brauerei zu errichten. Dies markierte den Beginn der Bofferding-Brauerei, ein wichtiger Schritt in der Entwicklung des Brauwesens in Luxemburg.
Mit dem Ausbau der Verkehrsnetze entwickelten sich die Brauereien in Luxemburg weiter und begannen, ihren Betrieb zu modernisieren. In dieser Zeit heiratete Mathias Funck Catherine Bricher, und die Brauerei in der Rue Plaetis wurde zur Brauerei Funck-Bricher , wodurch eine neue Familienlinie begründet wurde.
Während der schwierigen Jahre des B Ersten WeltkriegsB erlangte Funck-Bricher Anerkennung als Lieferant des Großherzoglichen Hofes. Diese Auszeichnung festigte den Ruf der Brauerei für Qualität auf dem luxemburgischen Markt.
Ab 1927 investierten sowohl Bofferding als auch Funck-Bricher in neue Brauanlagen, Keller, Maschinen und Kühlanlagen. Ihre Biere erhielten in den 1930er Jahren auch internationale Auszeichnungen, was den starken Fokus auf Qualität und Modernisierung widerspiegelte.
Im Jahr 1937 gründete Charles Battin die Brasserie Battin in Esch-sur-Alzette. Gestützt auf starke Geschäftsbeziehungen, einen strategisch günstigen Standort und das Fachwissen des Braumeisters Kurt Mocker erwarb sich die Brauerei schnell einen soliden Ruf in der Region.
The Funck-Bricher and Bofferding breweries continued their modernization efforts despite the significant impact of World War II on Luxembourgish breweries. Old bottling stations were replaced, and wooden barrels transitioned to aluminum barrels. It wasn't until 1963 that national production volumes comparable to pre-war levels were regained.
In 1963, the new managers of Bofferding Brewery in Bascharage, Paul Bofferding and Georges Molitor, initiated a forward-looking policy of development and modernization. Numerous transformations, extensions, and technical improvements, including the automation of the beer production process in 1974, enabled the brewery to increase its production by over 30,000 hl/year over the course of 11 years.
Im Jahr 1975 fusionierten Bofferding und Funck-Bricher zur Brasserie Nationale. Die Produktion wurde in Bascharage zusammengefasst, wodurch die Stärken beider Brauereien in einem Unternehmen und an einem Hauptstandort vereint wurden.
Zwischen 1986 und 1995 führte die Brasserie Nationale umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen an ihren Gebäuden und Anlagen durch. Neue Tanks, Heizungssysteme und Verbesserungen im Sudhaus erhöhten die Kapazität, und im Jahr 1995 wurde das Bofferding-Bier mit dem DLG-Großpreis ausgezeichnet.
In den 1990er Jahren stärkte die Brasserie Nationale ihr Vertriebsnetz durch die Übernahme von Hippert Boissons und später von Munchowen Distribution. Diese Schritte trugen dazu bei, den Getränkevertrieb in der gesamten Region auszubauen und zu organisieren.
Im Jahr 2004 übernahm die Brasserie Nationale die Brasserie Battin. Die Produktion wurde an den Standort Bascharage verlegt, wodurch die Betriebsabläufe konsolidiert und effizienter verwaltet werden konnten.
Im Jahr 2018 kehrte der Name Funck-Bricher mit einem neuen, von der Brasserie Nationale gebrauten Bier zurück. Hergestellt aus Bio-Malz und Bio-Hopfen, wurde es zum einzigen Bier der Brauerei, das sowohl als Bio als auch als vegan zertifiziert ist.
Im Jahr 2020 führte die Brasserie Nationale Lodyss ein, ihre Mineralwassermarke aus Bascharage. Damit wurde ein neues Kapitel in der langjährigen Verbindung der Gruppe zur lokalen Produktion aufgeschlagen.